Das Projekt "EULE" steht für

Eigeninitiative,
Unterstützung,
Lernfreude und
Erfolg.

Es wird im Rahmen der ESF-Schulförderrichtlinie durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bis zum 31.07.2019 gefördert.
Das Projekt ist eine Maßnahme zur Senkung des Anteils von Schüler/-innen ohne qualifizierten Schulabschluss und soll den Schüler/-innen neue Perspektiven eröffnen, um sie erfolgreich auf dem Weg zum Abschluss zu begleiten.

Es werden Schüler/-innen der achten und neunten Klasse der Friedrich-Ebert-Schule und der Gemeinschaftsschule am Großen Herrenberg unterstützt. Auch die Eltern und Lehrer/-innen werden in den ganzheitlichen Arbeitsansatz einbezogen und sind wichtige Netzwerkpartner, die maßgeblich zum Gelingen des Projektes beitragen.

 

Das Ziel, die Schüler/-innen auf dem Weg zum Abschluss erfolgreich zu begleiten, wird durch mehrere in Zusammenhang stehende Einzelprojekte erreicht. Dazu zählen:

  • Individuelle Lernhilfen: In Einzelgesprächen werden die Schüler/-innen kontinuierlich dabei unterstützt ihre eigenen Ziele in Bezug auf ihre Kompetenzentwicklung zu erreichen. Sie formulieren Ziele und planen mit Unterstützung des pädagogischen Teams ihren persönlichen Fortschritt.
  • Kompetenztraining: In festen Kleingruppen werden die Schüler/-innen wöchentlich in ihren sozialen und persönlichen Kompetenzen gefördert. Integriert in den Schulalltag werden ihre Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit trainiert.
  • Lerngruppen: Die gleichen Schüler/-innengruppen werden bei dem Erwerb von spezifischen Sachkompetenzen unterstützt. Dabei wenden sie neue Lernstrategien an und verbessern ihre Leistungen in Fächern, in denen sie Hilfe benötigen.
  • Projekttage: Im Abstand von 5 Schulwochen finden außerhalb der Schule ganztägige Projekttage statt, die die Schüler/-innen mitplanen und umsetzen. Bei der Produktion eines gemeinsamen Films üben bspw. verschiedene sachlich, persönliche und soziale Kompetenzen.

 

Mit Lehrer/-innen beider Schulen wird projektbegleitend ein Diagnose-Instrument zur Messung des Erfolgs des Projekts erprobt und ausgewertet. Dieses erhebt den IST-Stand eine Schülers/einer Schülerin in Bezug auf die schulische Situation sowie soziale Kompetenzen. Aus einer Selbsteinschätzung des Schülers/der Schülerin und der Einschätzung des Lehrers ergeben sich vielfältige Informationen in Bezug auf die generelle und individuelle Fortgestaltung der schulischen Lernprozesse. Nach Ende des ESF-Projekts “EULE“ wird das Diagnose-Instrument den Lehrern zur weiteren Verwendung überlassen.

Zusätzlich stellen wir den beteiligten Schulen von uns erarbeitete Materialien über die Projektförderung hinaus zur Verfügung. Sie bilden die Erfolge der Einzelprojekte ab, sichern diese und machen sie transparent. Als Hilfsmittel zur individuellen Lernförderung können die erarbeiteten Materialien so in die tägliche Schulpraxis generalisiert werden.

Im Projekt arbeiten zwei Mitarbeiter/-innen des Jugendhauses „Erfurter Brücke“ mit aktuell 1,5 VbE. Es ist uns möglich, fachkundige Unterstützung von Dolmetschern und Honorarkräften einzusetzen.

Für weitere Fragen zum ESF-Projekt “EULE“ stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Zusätzliche Informationen